14 Jun 2010
19 Mai 2010
Blätter in bolano 2666. Wißt eine oase der lust in einer wüste der langeweile.So habt verstanden nun sei vorerst ruh. die waffen schweigen. der sieg uns sicher im spiegelland verschwinden wir wohnen hier in babylon ihr lebt aus dem mond ich lebe aus der sonne.Um die Welt in einem Sandkorn zu sehn und den Himmel in einer wilden Blume, halte die Unendlichkeit auf deiner flachen Hand und die Stunde rückt in die Ewigkeit.Weisheit wird dargeboten am einsamen Markt, wo keiner kauft, // Und gefunden auf dürrem Acker, wo der Landmann vergebens den Pflug zieht.Würden die Pforten der Wahrnehmung gereinigt, erschiene den Menschen alles, wie es ist: unendlich.
14 Mai 2010
Hör bin jesus II der junge mit der gitarre ich bins hab seit langem gefährliche knarre der bund hört auf mich schwört wir leben in licht und dunkel die kinder reich klar kommen von der deutschen eich niemand auf dieser erde diesem uninversum uns je weich kennt die zeit klopft sie weich wer eiß wie lang ich lebe weiß noch oft die erde bis dahin bebe der virus lebt nicht nur in phantasie mir schwebt wir trennen die stämme der andere bitt euch im nichts nur schwämme so wird es eh sagt der bu tut uns weh doch so bin ich mir keiner im universum die wahrheit je verdreh.
11 Mai 2010
Quod licet Iovi, non licet bovi. was die börsen angeht fällt es schwierig keine satire zu schreiben. die ärmsten die leidtragensten guter new yorker coup.Da siehst du Wolkenkuckucksburg vor dir,Die Stadt, wohin wir als Gesandte hin. Nein, wirft sich der den Mantel linkisch um!Schlag ihn doch über, wie’s der Brauch verlangt!Demokratie, wo bringst du uns noch hin,Wenn Götter solche Kerls zu Ämtern wählen!Ich dreh’ dem Kerl den Hals um, der es wagt,Die freie Luft den Göttern zu vermauern! Doch, Freund, zur Unterhandlung schickt man uns Um so gewisser gurgl’ ich grad ihn ab!Du, Mensch, wir Götter, unsrer drei, wir bieten Dir unsern Gruß!
08 Mai 2010
Idem velle atque idem nolle ea demum firma amicitia est. Mal wieder lorca. dichter in new york. spannendes zocken um den euro. monatelang die börsenwerte mit interesse. royal flash in der hand.Da huben sie an und sie wurden’s nicht müd’,Durch die Nacht hin klang es Lied um LiedErst englische Lieder mit fröhlichem Klang,Dann Hochlandslieder wie Klagegesang.Sie bliesen die Nacht und über den TagLaut, wie nur die Liebe rufen mag,Sie bliesen – es kam die zweite Nacht,Umsonst, daß ihr ruft, umsonst, daß ihr wacht.Die hören sollen, sie hören nicht mehr,Vernichtet ist das ganze Heer,Mit dreizehntausend der Zug begann,Einer kam heim aus Afghanistan.
06 Mai 2010
Ad nauseam. finito.subversiv denken.Einsamer unterm SternenzeltGeht durch die Mitternacht.Der Knab aus Träumen wirr erwacht,Sein Antlitz grau im Mond verfällt.Die Närrin weint mit offnem HaarAm Fenster, dasvergittert starrt.Im Teich vorbei auf süßer FahrtZiehn Liebende sehr wunderbar Der Mörder lächelt bleich im Wein,Die Kranken Todesgrausen packt.Die Nonne betet wund und nacktVor des Heilands Kreuzespein.Die Mutter leis’ im Schlafe singt.Sehr friedlich schaut zur Nacht das KindMit Augen, die ganz wahrhaft sind.Im Hurenhaus Gelächter klingt.Beim Talglicht drunt’ im KellerlochDer Tote malt mit weißer HandEin grinsend Schweigen an die Wand.Der Schläfer flüstert immer noch.
16 Apr 2010
Pause. Intensive dantestudien. zur lockerung sonette.So hört denn, was die Ursach’ war, daß wir in Streit gerieten:Wir schmausten eben, wie ihr wißt, die Tafel war vorüber.Da fordert’ ich ihn auf, ein Lied zur Leier mir zu singen,Das von Simonides ihr kennt’s: »der Widder war geschoren!«Da fuhr er auf: Altmodisch sei das Leiern und das SingenBeim Trinken – wie die Weiber, wenn sie dürre Gerste mahlen.Hast du nicht Tritt und Prügel schon verdient, indem du singenMich hieß’st bei Tisch, als hättest du Zikaden zu bewirten?Nun ziehet hinaus: denn wir haben uns heut gehörig im Reigen geschwungen!
07 Apr 2010
Castoriadis zum imaginären ansonsten gammeltag kleine vernutsung durch kerl echt dumm hab kurz mitgespielt eindruck von animefilm japaner verdrängen disney sonst in entenhausen alles okDie linden Lüfte sind erwacht,Sie säuseln und weben Tag und Nacht,Sie schaffen an allen Enden.O frischer Duft, o neuer Klang!Nun, armes Herze, sei nicht bang!Nun muß sich alles, alles wenden.Die Welt wird schöner mit jedem Tag,Man weiß nicht, was noch werden mag,Das Blühen will nicht enden.Es blüht das fernste, tiefste, Tal:Nun, armes Herz, vergiß der Qual!Nun muß sich alles, alles wenden. Ein Frühlingsglaube für morgen.
04 Apr 2010
Odysseus verbrecher herausragend. ein theatergenuß. puntila gutes mittelmaß. brecht wird fremder. zügelung im bloggen angesagt. mäßigung. mehr mindzap weniger reim. nach ostern verstärkt lektüre. bildexperimente vorerst abgeschlossen. wie vorrausgesagt saturnüberraschung.Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern…Aus der Straßen quetschender Enge,Aus der Kirchen ehrwürdiger NachtSind sie alle ans Licht gebracht.Sieh nur, sieh! wie behend sich die MengeDurch die Gärten und Felder zerschlägt…Selbst von des Berges fernen PfadenBlinken uns farbige Kleider an.Ich höre schon des Dorfs Getümmel,Hier ist des Volkes wahrer Himmel,Zufrieden jauchzet groß und klein:Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein. Matrixfilme unsinn von zeit zu zeit.
30 Mrz 2010
Schlaf ausgezeichnet. heut beende handbuch der lebenskunst. bleib bei überblick der feuilletons. unibibliothek angesagt. noch immer bienchens rauswurf im kopf. beschissen diese hirefire jobs und die rücksichtslosen mentalitäten.Es war ein vollständig wolkenloser, warmer Tag; trotzdem wurde es nicht zu heiß. Man konnte nur mit Schmerzen in den glänzenden Himmel schauen; er erbebte fortwährend unter der Reinheit der Luft und dem Schimmern der weißgoldenen Sonnenstrahlen.Kurze Zeit darauf rollte der Wagen schnell auf dem wenig befahrenen Steppenweg dahin, wobei er die harten Halme des Feldgrases zum Boden bog, die dann aufschnellend die Füße streiften. Hoffe wir können es noch umbiegen. Wenig Hoffnung.
29 Mrz 2010
Und traurig endet tag. gefeuert liebste in größter frechheit wie finde trost. der dreck macht breiter breiter sich. nicht nur prekariat und das sie nichts als rabiat es ist an allem menschlichen verrat. der tod wartete nichts sonsnst ich bin die tat.Aber das Verbot des Ssanin war ein Schlag ins Wasser.Umgangen werden sie doch und von den revolutionären Jahren her ist der Schriftenschmuggel eine liebgewordene Tätigkeit. Es ist Schweinerei.Man wird die gegenwärtige Epoche, also die, welche die revolutionäre ablöste, psychologisch und soziologisch nicht beurteilen können, ohne den Ssanin als ihren charakteristischsten Niederschlag in den Mittelpunkt der Betrachtung zu ziehen.
25 Mrz 2010
Mal wieder mehr klassik. verschiedene übersetzungen der shakespeare sonette. dantes comedia. dazu hörbuch bestellt. lese die ersten paris bücher. freu mich bienchen in meine jugend zu begleiten. viel literarischer stoff. neue bildproduktion und fülle von ideen.don relyea interessant. nun das bei mir weg. zur zeit keine lust auf algorytmenprogrammierung.Flache Täler durchschneidend, zogen Ketten ungleichförmiger Hügelrücken bis zum Horizont. Aus diesem wirren Auf und Nieder hob sich eine Rinne im Erdboden ab, die mannigfaltige Windungen beschreibend den Lauf eines Flusses anzeigte, der trotz aller Launen seines Weges doch recht stetig von Nord nach Süd hinabströmte. Der Romane Viele soviel Stile.
23 Mrz 2010
Zur bank. jünger kaukasische aufzeichnungen und zweites pariser tagebuch. zeitbeilage schriftsteller reisen. abends paula fox was am ende bleibt.beats für die studenten von eldoradio. zur nostalgie moustaki.Ein Himmel von fast morgenländischer Klarheit, schön, rein, leuchtend und blau wie ein Türkis aus Nischapur dehnte sich über den Häusern und Gärten der noch schlummernden Stadt. Nur das Zwitschern der Spatzen, die einander auf Dächern und den Ästen der Akazien verfolgten, und das behagliche Gurren einer Taube vom Wipfel eines Baumes störten die tiefe Ruhe des frühen Morgens. Von weitem ertönte dann und wann das ächzende Knarren eines Bauernkarrens unbeladen mit einem Pferd.
22 Mrz 2010
Heute mit bienchen neuen golf abholen. kleine feier. gute entscheidung. mercedes wär nicht angemessen zu protzig. nun generation golf. bin eher x. heut klassiker lohn der angst. danach guter sf film. nächstes jahr schottland in der planung. heut ein wenig deleuze geblätter.Er lauschte den öden Schneefeldern mit den gefrorenen Düngerhaufen, die an Reihen kleiner verschneiter Gräber erinnerten, den blauen Fernen, den summenden Telegraphenstangen und den Gesprächen der Leute. Was ihm die Felder und Telegraphenstangen erzählten, wußte nur er allein. Die Gespräche der Leute waren beunruhigend, voll Gerüchten über Raub und Mordbrennereien. Nachts hörte man einmal das klägliche Gebimmel der Glocke.
21 Mrz 2010
Gestern erfolgreiche demo wir zahlen nicht für eure krise. gut 5000. interessante begenungen und gespräche. gute reden. friedenskongreß zu teuer. heute simone weil und philadelphia.Ein ganz winziger Genosse begleitete mich überall hin: ein pechschwarzes Pudelchen – ein noch kindlicher »Toutou«, mir ist entfallen, von woher es mir kam. Wenn ich in später Nacht in mein Zimmer heimkehrte, erhob es sich kerzengerade aus seinem Körbchen, drin es schlief, und schaute mich mit durchdringendem Mißtrauen daraufhin an, wo ich mich derweile ohne es umgetrieben. Tags bereitete es mir Ungelegenheiten durch seine Liebhaberei für »die Äpfel, die nicht weit vom Pferde fallen« . Wau.Wau.
19 Mrz 2010
Heute kommt bienchen. Freude. forelle in buttermandel. heut abend querköpfe. gibts reaktion. komm z.z. über das bloggen mit arbeit nicht weit hinaus. alles fragment. noch gedanken ans theater. tabula rasa. stühle und tische fliegen wird zeit. brennende autos auf video fehlten.Man fühlt sich jeden Augenblick vor die Wahl gestellt: so tief und weit auszugreifen, daß Wesentlicheres mitzuberühren ist, als am Platz wäre – welche aus übereilten Betonungen, zufälligen Prägungen in jenes »Geschwätz über Menschen« geraten läßt, aus dem unsere weitaus meiste Urteilerei besteht. Sofern es sich um jemanden handelt, dem man wahrhaft näher trat, beschränkt sich Berichterstattung ohnehin von selbst.
18 Mrz 2010
Jelinek und coover gelesen. beispielhaft jellineks stücke. vergleich mit müller und strauß götz demnächst. brecht wartet eh wie shakespeare schiller goethe. langsam mich sonst mit arbeit töte. heute blätter durch geschichte der situationistischen internationale.Ich will ehrlich gestehen: was mich am unmittelbarsten davon überzeugte, daß mein, den geltenden gesellschaftlichen Sitten von damals hohnsprechender Plan sich verwirklichen ließe, war zuerst ein simpler nächtlicher Traum. Da erblickte ich nämlich eine angenehme Arbeitsstube voller Bücher und Blumen, Arbeitskameraden, zu heiterem und ernstem Kreis geschlossen. Nicht geleugnet kann aber werden, daß unser fast fünfjähriges Beisammenleben geradezu verblüffend diesem Traumbilde gleich wurde. Eine Frau wie Ideal.
17 Mrz 2010
Schnupfen gefangen. programm über den haufen geworfen. wallraff zu ende. whitman gesang von sich selbst hymnen und grashalme. interessante resonanzen abends forest gump und japan serie ein weiterer samurai film.Unser erstes Erlebnis ist, bemerkenswerter Weise, ein Entschwund. Eben noch waren wir alles, unabgeteilt, war unabteilbar von uns irgendwelches Sein – da wurden wir ins Geborenwerden gedrängt, wurden zu einem Restteilchen davon, das fortan bestrebt sein muß, nicht in immer weitergehende Verkürzungen zu geraten, sich zu behaupten an der sich immer breiter vor ihm aufrichtenden Gegenwelt, in die es aus seiner Allfülle fiel wie in – zunächst beraubende – Leere.Leere.Leere.
16 Mrz 2010
Noch immer ätzende profilneurotiker in der linken und alternativen szene. sterben nicht aus wird im gegenteil mehr. mittelstandskasper. im taranta protest und meine schrift pisser und ärsche zur politmarke käse in dortmund. auf reaktion gespannt. warten die arschgefickten auf amok weiß der teufel was in den irren steckt. caute. i.Wir stehn am fernsten Saum der Welt, dem skythischenGelände jetzt, in unbetretner Einsamkeit.Hephaistos, du wirst eingedenk jetzt sein des Amts,Das dir der Vater übertrug, den Frevler hierIn diamantner Fesseln unlösbarem NetzHoch anzuschmieden auf den Fels Wunderkünstlichen Feuers, stahlEr einen Funken, gab ihn preis den Sterblichen.Frevel soll er büßen jetzt den Ewigen.
15 Mrz 2010
Lebenszeichen. laß mir zeit. nicht alles vorbei vielleicht. neue klamotten klasse anzug klasse lederjacke. interessante russin. ginsburgskaya. was für ein name. howl. etliches geschrieben. keine leselust. heut abend film bei attac dann taranta.Wie lang die Campagna doch war, und wie die Sonne brannte! Nie hat mir später der Falerner- oder Cypernwein so herrlich wie das Wasser geschmeckt, welches aus dem Rachen der steinernen Löwen am Obelisken auf der Piazza del Popolo Wenn man Rom von der Nordseite erreicht, führt der Weg durch die Porta del Popolo, und man befindet sich auf der großen schönen Piazza del Popolo. Chopin in villa.
13 Mrz 2010
Heute konferenz psychosoziale dekonstruktion reichlich gespräche und anregung. schiziphrene genossin ätzend und parteischädigend. nannte nach mathias der die psychiatrie als terror-und folterinstitution entlarvte die psychiaterin massenmörderin. eichmann-komplex. die linken wie so oft blind und taub. bei toten hörn auch die weg.Heiliger Athem der Nacht – – –! Ah, könnte man das von allen Frauen sagen!? Aber Dein Athem, Kamilla, kostet blos zehn Kronen und hat den Duft von Berg-Wiesen. Kein eigentlicher Geruch. Nur von Kraft und Frische ein Hauch.Ein Stier frisst Blumen, macht sie zu Mist. Und dieser Mistgab ihm sein Leben, seine Kraft. Und seine Dankbarkeit heißt: Dirne! Nutte!
11 Mrz 2010
Wieder zu hause. kurze nacht vier uhr aufgewacht. sofort poesie kaffee und web bin wohl schon depp. den morgen nun rest wallraf und dann die zeit da höchste zeit für planerfüllung. büchereitag kurz schauen ob neue fachzeitschriften für dieses quartal.Die Erinnerungen aus meinen Kinderjahren reichen weit zurück. Ich habe keine frohe Jugendzeit verlebt; mitten aus dem Kreise meiner Kinderspiele wuchs mein Schicksal auf, und während ich noch zu spielen wähnte, hatte mich seine eiserne Hand gefaßt und den Knaben hinausgeschleudert aus dem Vaterhause in den Strudel des Lebens. Besonders deutlich entsinne ich mich weil den ersten Quell meiner Lebensgeschichte suche.
10 Mrz 2010
Aus straßburg zurück. störche. viele interessante gespräche und anregung. hoher bildungsstand. beeindruckende architektur und pittoreske altstadt. teures pflater. erste nacht kein auge zu. neue kontakte.Wie sagt man doch: ›Es gibt keine Weisheit und keinen Rat gegen ein schlechtes Pferd.‹ Der Mensch arbeitet, der Mensch plagt sich ab, und ist nahe daran sich hinzulegen und zu sterben! Und plötzlich kommt, man weiß nicht woher, von allen Seiten lauter Glück und Erfolg, wie es im Buche Esther steht: ›Hilfe und Errettung kommen den Juden.‹ Doch der Sinn dieser Stelle ist, daß der Mensch, solange seine Seele in ihm ist, Gottvertrauen haben muß.
08 Mrz 2010
Heute nach straßburg abgeortneter und team. europaparlament. auf genossen gespannt. bienchen spielt taxi. wallraffs neues als reiselektüre. hoffe auf internet im hotel.Schau, meine Liebe, wie über die Maßen du ohne Voraussicht warst. Unselige, du bist betrogen worden und hast mich durch täuschende Hoffnungen betrogen. Eine Leidenschaft, von der du so viel Glück erwartet hast, ist imstande, dir jetzt nichts als eine tödliche Hoffnungslosigkeit zu bereiten, die höchstens in der grausamen Abwesenheit ihresgleichen hat, von der sie verursacht ist. Wie? Dieses Fortgehn, dem mein Schmerz bei allen seinen Einfällen keinen genügend trostlosen Namen zu geben weiß.Ach, haben das einzige Licht verloren.
07 Mrz 2010
Axolotl roadkill zu ende gelesen. whitman gesang von der offenen landstraße. medion für straßburg geladen. klasse essen bei bienchen zimtquark mit honigbananen. glücklicherweise richtige abfahrtszeit festgestellt.Wenn der Kunstrichter, wenn der aufgeklärtere Freygeist es Schwärmerey nennt, so bedenke er, daß unter den Millionen, die um ihn weben, Millionen eben so freye Wesen sind, die ein selbstständiges Ich eben so gut wie er ausmachen. Mit mir Fühlende werden es nicht so finden, werden den Geist in diesen Blättern entdecken, und Nahrung für Gefühle darin finden, die, wenn andre sie nicht kennen, gerade den größten Werth für den besitzen, dem sie Bedürfniß sind.
06 Mrz 2010
Heut mitgliederversammlung oder schneider. entscheidung im lauf des morgens. nochmal sammlung marx. Whitman. Vorsichtig da fledderkram statt bücher. Literaturessays für unterwegs. Noch nie lindenbrauerei ein grund.Wenn wir die Zeiten der Vergangenheit überdenken, und uns ihre blutigen Schlachten, ihre fürchterlichen Kriege Schaudern erregen, so verweilt unsere bebende Fantasie mehrentheils bey brennenden Städten, öden Landstrichen, und unter der grauenvollen Stille todtenreicher Gefilde. Viel glücklicher sind sie zu nennen, die im Getümmel des donnernden Geschützes sanken, gegen die, welche zwischen Furcht und Hoffnung mit schmerzlichem Herzklopfen die Todespost tausendmahl hören – die sie, wenn sie nun endlich kömmt, doch so ganz unerwartet niederwirft!
05 Mrz 2010
Alles für die medion kamera gefunden. dem verkauf steht nichts im wege. überlegen, ob morgen zur konferenz. ein wenig lesemüde. tät sicherlich gut tapetenwechsel. heut abend kluge müller gespräch. kältestart des hirns. sammlung marx durchblättern. theater karten abgeholt. fünf veranstaltungen. denke über ballet nach.Das Gute und das Schlechte wird dir gleichgelten. Du mußt zwischen ihnen nur nach deinem Gefühl wählen, in welchem dein Gewissen sich befinden wird. Deine Handlungen wird kein andres Gesetz bestimmen, als dein Belieben. Die feste Grenze des Gehorsams wird deinen stolzen Willen nicht mehr eindämmen. Du mußt in den Abgrund stürzen, der dich zu sich ruft.
04 Mrz 2010
Chilenisches nachtstück von bolana. nicht mehr als mittelmaß bestenfalls. erinnerungsprosa. zeitartikel über jugend auf dem rückzug. minderheiten außerhalb des netzes und modetrendsetter. noch immer en vogue street fashion. hut- und mützenentwürfe.Weltschöpferische Kraft des Verlangens. Wille im Ich ist Zeit; Unwille im Ich ist Raum. Ich-entzweiung: räumlich entgegenstehendes Verlangen; Ich-zwiespalt: zeitlich wechselndes Verlangen. Verlangen ist nicht in sich; Verlangen ist im Ich.Zeiträumliches Dasein der Welt. Raum ist nicht in sich. Zeit ist nicht in sich. Raum und Zeit sind eins. Zeiträumliche Verkörperung ist im Ich.Prüfung des aufzunehmenden Schülers. Das Leid der Welt; Frage aller Fragen. Ungelöste Widersprüche. Der Weg zur Erkenntnis.
03 Mrz 2010
Ferlinghetti gelesen 2.mal. verarbeiten. edwards ursprung der welt. knapp und vorbildhaft. courbets gemälde mit staunen und interesse angeschaut. das gemälde mitte 19.jahrhundert alle achtung kein wunder ein skandal. literaturaufsätze. stark bolz zu enzensberger. überlegenheit der achziger. konstatiere kulturverfall.Ursache und Wirkung. Freiheit und Notwendigkeit. Tat und Duldung. Lust und Leid. Kein Gesetz dem Wissenden. Das Trinken der Vergeltung. Ausgleichende Gerechtigkeit der Gottheit. Alles Grauen dieser Welt ruht auf Lust. Alle Wirklichkeit dieser Welt ist im Ich. Zu dem, was ich dir ferner zu sagen gedenke, o Teurer, wisse: einfach ist alle Wahrheit, Vielheit ist Irrtum dieser Welt. Wirklichkeit – karma
02 Mrz 2010
Das Ende eines Jahrhundertmythos von Michael Schneider und Ashberry’s Selbstporträt im konvexen Spiegel. Turner Doku gut Über 30000 Bilder, Aquarelle und Zeichnungen, Skizzen. Komme auf ähnliche Zahl dank Sekundenbildern. Nächste Quadrinale interessant. Erst Folkwang, dann Düsseldorf.Urteil widerspricht sich im Raum; Urteil wechselt in der Zeit; Urteil hebt sich in sich selbst auf. Urteil ist nicht in sich. Urteil ist Willensausdruck. Es gibt kein Urteil – Urteil ist Ich.Geringes Verständnis spricht durch uns Menschen: Von Trugbildern unserer Sinne geblendet, taumeln wir, einer geängstigten Herde gleich, dahin und dorthin, von Torheit zu Torheit, wie Blinde von Blinden, so wie Irre von Irren geführt.Manas.
01 Mrz 2010
Eher Lesepause. Kopf voller Projekte. Neue Tagesplanung. Arbeit Minimum 5 Stunden die nächsten 11 Wochen. Mambo viel Zeit einplanen. Tagebuch täglich.Ihr aber müßt nun alle, auch wem noch die Kraft
Des Mannes mangelt, auch die schon Ergreiseten,
Ein jeder reichlich stärkend seines Leibes Kraft
Und seines Leibes pflegend, wie’s sich ziemt. Mich entsetzt ein unermeßliches Weh!
Hervorbricht das Heer aus den Gezelten schon,
Ein ungezähltes Volk Reisige strömt vorauf;
Im Feld himmelan wolkiger Staub bezeugt’s,
Ein lautloser, lautkündender Bote mir.
Und vom Schlaf scheuchend, roßhufdröhnend, oh!
Wie naht der Lärm und fliegt und tost brausend her.
Unwiderstehlichen, bergschlagenden Wassern gleich! Weh!Weh!Weh!Weh!Weh!
28 Feb 2010
Teleakademie zur Finanzkrise. Erster Gesang angefangen. Ab heute Poetisierung. Geschichte Politik fehlen, bisher nur Kunst. Noch Dada Surrealimus Moderne nach 45 bis 83. Eigene Jugend knapp. Studentenbewegung 68 und Folgen. Heute Geburtstag und Evita. Ein Tag mit Bienchen. Abends Domicil.Vornehm und prunkvoll, stolzen Mutes strotzend, lärmt
Dein Wort, wie freilich dir, dem Götterbuben, ziemt!Hab denn ichNicht dort hinab schon zween Herrscher stürzen sehn?Wähnest du,Den neuen Göttern zittert ich und beugt ich mich?Dran fehlet viel und alles! Du nun aber magstDesselben Weges, den du kamst, heimeilen; dennVon jenem allen, was du fragst, erfährst du nichts!So muß getrotzt sein gegen euch Alltrotzende!
27 Feb 2010
Heut zunächst Zeitung. Danach Mouffe und Laclau zur Dekonstruktion des Marxismus. Zwischendurch Ferlinghetti Gedichte. Abends Iran Solidarität. Musik um Hot Chips und Antifolk Beginn mit Klassik und Mosaik. Gespräch mit Hilla Becher. Macbeth Inszenierung gutes Mittel. Waghalsig das Stürzen über Stühle Macbeths.Welch Land? Welch Volk? Wen seh ich da hoch
In die Fesseln gebannt an dem hohen Geklüft,
Wie den Wettern zum Spiel? Um welch Unrecht
Sollst so du vergehn? Tu kund mir, wohin
Ich Heimatlose geirrt bin!
Ich will dir alles sagen, was du hören willst,
Nicht rätseleingeschleiert, nein, mit schlichtem Wort recht Freunden sich des Freundes Mund erschließt.
26 Feb 2010
Die ganze woche kreative bummelei die einzig gammelei nun ja ich bin so frei ist einerlei. Heut zeitung und theater. Macbeth. hoff auf gut nach hause kommen. ferlinghetti auf dem weg. seh mich in konvexen spiegeln und konkav. lachte darüber als kind mich krumm nicht brav.Das dir der Vater übertrug, den Frevler hier
In diamantner Fesseln unlösbarem Netz
Hoch anzuschmieden auf den gipfelsteilen Fels.
Denn deines Kleinods, wunderkünstlichen Feuers, stahl
Er einen Funken, gab ihn preis den Sterblichen.
Den Frevel soll er büßen jetzt den Ewigen,
Auf daß er lerne, sich Kronions Herrentum
Zu fügen, seiner Menschengunst Einhalt zu tun.
25 Feb 2010
Kreativ produktiver tag das Gestern. Neuer Blog Denkbilder unter WalterBenja. Sporadische Artikelfolge wie Bu-art-bruit. Kein Stress. Ab 1.März 6 Blogs insgesamt neu. Das reicht. Scribbler nicht vergessen. Neue Experimente mit Strichdicke. Mehr Pop. Regen, Herz, Denken komponiert und als Video veröffentlicht. Amerika ist das Land der Wunder! Alles gelangt dort zu einer so gewaltigen Entwicklung, daß die Phantasie davor erschrickt und der Verstand stillsteht. Die Berge, Flüsse, Seen und Ströme sind nach einem erhabenen Muster gebildet.Hier erblicken wir einen Strom des nördlichen Amerika, der nicht mit der Rhône, der Donau oder dem Rhein zu vergleichen ist.Sein Wasser ist tief und geräuschlos.
24 Feb 2010
Meine zehn mindzaps gebloggt und neue geschrieben. Heut Yellow Dog von Amis. Die Zeit Pflichtübung. Recht so. Nochmal Treichel. Lakonisch. Unprätentiös. Halt die neue Masche. Abklärung. Kein Poetenfeuer. Zeit lyrischer Impotenzen, kalten Köpfe, Herzdürre.Mehrere Wochen verbringe ich in dieser ruhigen Gemütsverfassung. Es ist etwas Neues in mein Leben gekommen, das mich aufrecht hält – ich hoffe. Ich glaube schon fester an die Möglichkeit, daß mein Brief einen guten Eindruck gemacht haben kann. Während der Tage, wo ich noch keine Antwort erwarten kann, fühle ich mich beinahe glücklich. Ich versinke in die gleichgültige Sicherheit des Fatalisten. Wenig Luft in der Luft.
23 Feb 2010
Fünf aufgewacht.Kurze Nacht. Den Tag über wie zerschlagen. Bild getauscht. Treichel gelesen. Celan Handbuch schwach. Les Benjamin Handbuch zweite Hälfte. Gestern produktive Phase in Mindzaps. Über 50. Die Zeit für morgen. 5 Stunden. Bienchen kommt gegen sechs. Diashow der Fotos. Knabe Bearbeitung gelungen.Ein Fuchs betrachtete in der Werkstätte eines Bildhauers mit Entzücken verschiedene schöne Bildsäulen. Besonders gefiel ihm eine derselben wegen ihrer vorzüglichen Arbeit und Schönheit. Er untersuchte sie endlich näher und bemerkte nicht das geringste Zeichen von Leben oder Verstand.”Oh!” rief er aus, “wie schade ist, daß ein so schöner Kopf kein Gehim hat!” Die hohen Verse einst gedichtet. Morgen lichtet.
22 Feb 2010
Heut Benjamin Handbuch. Überlegungen, ob von G. die gesammelten Schriften zurück. Scheint bei meinen Vorhaben sinnvoll, aber wenig Platz für Bücher. Eher ausleihen. Gelegentlich mal in Band 11 schauen. Bin nicht sonderlich interessiert. Kurzprosa interessant. Mindzapart.Ein Mann kaufte einen Esel, aber nicht gleich endgültig, sondern er machte eine Probezeit aus. Als er mit ihm in seinen Hof kam, ließ er ihn frei laufen. Sogleich trottete der neue zu dem faulsten und gefräßigsten Gefährten und stellte sich zu ihm an die Futterkrippe. Da legte ihm der Mann den Strick wieder um den Hals und brachte ihn dem bisherigen Besitzer zurück. So Aesop.
21 Feb 2010
Interessante Sternstunde. Geld als Medium und sein Verhältnis zu Religion Medien. Hostie als Münze zum Himmelreich. Sonntagmorgen TV. Die 3sat arte Matinee. Kunst, Philosophie, Theater, Literatur, Tanz. Heut John Berger zu Kunstwerken. Abends Tom Woolfe oder Cheevers Short Stories. Von zwei Hähnen, welche um Hennen miteinander kämpften, behielt der eine die Oberhand. Der Überwundene zog sich zurück an einen dunklen Orte; der Sieger aber flog aufwärts, stellte sich auf eine hohe Wand und krähte mit lauter Stimme. Da schoß jählings ein Adler herab und nahm ihn mit sich fort. Der Versteckte kam aus seinem Verschlupf gesellte sich zu den Hennen.
20 Feb 2010
Gute Nacht heut Nacht. Das Frühstück reichlich. Köstlich die Kiwi/Orangen Marmelade. Vollwertbrot und drei Eier. Mit Warhol in seinen Sechzigern. Reinste Prominentenshow. Falscher Ort falsche Zeit. So leb ich recht in Ruh und Frieden. Spätnachmittag Dylan Thomas. Fauser Hektographiertes Cut up Aqualunge. So warn die Sechziger. Underground Literatur. Raubdrucke. Burgtorbuchladen. Stöbernase ich.</h2Ein Kamel, das einen Stier erblickte, welcher auf seine Hörner stolz war, beneidete diesen und wünschte sich denselben Schmuck. Zwei Freunde gelobten sich gegenseitig, sich in allen Fällen treu beizustehen und Freud und Leid miteinander zu teilen. Nun Wanderschaft. Unvermutet kam ihnen auf einem engen Waldwege ein Bär entgegen.
19 Feb 2010
Gegen fünf aufgestanden. Kaffee getrunken, gelesen, gebloggt. Als nächstes Poem in 64 Bildern. Ländercharakteristik? Dichter? Maler? Architekten? Autos und Fahrertyp? Brainstorming vor Beginn. Vorbild I Ging. Ebenfalls in Planung 33 Gesänge a la Dante. Reimloser Mindzap. Bilder und Kunstgeschichte (KG) nicht vergessen.Das Tor des Zuchthauses öffnete sich. Tief aufatmend, trat er zum ersten Male seit sechs Jahren auf die Straße hinaus als ein freier Mann. Er ging langsamen Schritts, ein wenig gebückt, scheu und befangen nach rechts und links spähend, und ängstlich jedem heranrollenden Gefährt aus dem Wege gehend. Wie sehr, mit welch fiebernder Ungeduld hatte er sich auf diesen Tag gefreut.
18 Feb 2010
Cheever Tagebuch begonnen. Starke Selbstreflexionen. Werde nur Literarisches für Festplatte schreiben. Kein Striptease. Banville oder Altvater. Faßbinder Film abends. Das Leben der Veronica Voß. Waage enttäuschend. Wieder Schwanken um ein Kilo. Zum Frühstück Eier.Nein, dachte ich, während ich die Treppe hinabging, wenn du nicht willst, so will ich auch nicht. Und ich stieß die Haustür auf, soweit die Feder nachgab. Mag sie knallen! Und sie knallte so, daß die Fensterscheiben klirrten und die lange, dunkle Diele erzürnt widerhallte.Ich glich dem Wüstenwanderer, vor dessen Blicken die Fata Morgana plötzlich verschwindet, und der nichts als das endlose Sandmeer um sich her erblickt…
17 Feb 2010
Liege gut im Plan. Erkältung noch stark. Heut kleine Schrift zu Prousts Suche… Abends Tschechow Biographie. Wieder Beuys quer. Restzeit. Notebooms Reisebeschreibungen gute Schreibe. Kampf um jedes Gramm. Stetes rauf und runter. Sport von Nöten.Nach trüben regnerischen Tagen flatterte jubelndes Sonnengold von den Bergen des Ostens herein in den Moorgrund, der Gutwind blies mit Macht, der Achenfluß kam von Stunde zu Stunde schwächer an Wasser, die Bäche murmelten im gewohnten Bett dem Weitsee zu, der nun auch zurückging. Dadurch konnte das Stauwasser von den Moorflächen ablaufen, die Überschwemmung fand ihr Ende…Im offenen Leben wo all ihr euch gleichet. Der Klugheitsschleier.
16 Feb 2010
Keine Zeit(Lust) auf die Zeit. Aufgabe. Zuerst ginsburg zu Tschechow. Kippenberger Buch umfangreich. Weiter mit George.Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß die Menschen gemeinhin mit falschen Maßstäben messen, Macht, Erfolg und Reichtum für sich anstreben und bei anderen bewundern, die wahren Werte des Lebens aber unterschätzen. Und doch ist man bei jedem solchen allgemeinen Urteil in Gefahr, an die Buntheit der Menschenwelt und ihres seelischen Lebens zu vergessen. Es gibt einzelne Männer, denen sich die Verehrung ihrer Zeitgenossen nicht versagt, obwohl ihre Größe auf Eigenschaften und Leistungen ruht, die den Zielen und Idealen der Menge durchaus fremd sind.
15 Feb 2010
Große Freude Bienchens über Handy. Bekommt von Kollegen gleich ein zweites. Doppelt hält besser. Schöner Geburtstag zu zweit. Alter meines Geburtsjahres. Neue Winterjacke, Pullover, Hose, Jacket und Hemden. Für Bienchen noch zwei Hosen. Gefallen ihr gut. Ausgezeichneter Mohnkuchen. Zur Berlinale heut Bergmanns Wilde Erdbeeren. Doku über Filmverlag der Autoren. Schwerste Erkältung. Heizung voll aufgedreht. Karneval geht an mir unbeteiligt vorbei. Vorbei die Maskenzeit.Der Marktverlauf am Rosenmontag wurde von den Börsianern als weniger närrisch, dafür aber als um so toller eingestuft.Karneval ist vulgär, mit aller Größe und allen Schrecken des Vulgären, aber nie frivol.Sagt ohne Narren was wäre dann die Welt?
14 Feb 2010
Alte Idee: Gesamtverzeichnis aller lieferbaren Bücher. Fragen nicht vergesen.Popsongtexte.Call my digits but you’ll get my voicemail, hoes by my side so I’m not availableSmoking on crack and rollin on dubs, rollin 26’s you know they ain’t hubsI’m a pimp so what can I say, ****in them bitches like everyday.Now I’m creepin when your sleeping through your back yard,Gonna kick in your window and steal your car, and if you wanna try and flip up her skirt and then I’ll tear off her blouse, and then I’ll **** her all night long smack that ass while I write this song.So long.
13 Feb 2010
Proust CDs in Bus liegengelassen. Möglicher Schaden 170 Euro. Glück gehabt, wurden abgegeben. Feier mit einer Flasche Wein. Italienische Süße. Kleine Hängephase diese Woche. Eingeschränktes Lesen. Aber Bildproduktionen und-ideen. Pessoa Essays heute. Abends Saura Film. Raus aus dem Haus. Montags und mittwochs Domicil testen.Sollten Sie jemals das Bedürfnis oder die Lust empfinden wieder zu arbeiten, dann suchen Sie wo anders als an meiner Thür. Bei dieser Gelegenheit habe ich das Gelübde gethan, nie wieder jemanden Wohlthaten zu erweisen. Ich werde keinem Unglücklichen mehr helfen, so sehr er es auch zu verdienen scheint; und daran sind Sie allein schuld.Dürre Zeiten leichten Mutes.
12 Feb 2010
Kaum zu glauben. Geschlafen bis in die Puppen 4 Stunden Verspätung. Gut, dass nichts wichtiges geplant. Heut mittag Essen bei Afsahne. Mit Musik im Ohr. Prima Sache. Buch zu Lateinamerika abschliessen. Hetzschrift gegen Links. Pinochet mit Fidels Pistole? Obs stimmt.Das Naive muß sich ohne unser Dazutun ergeben an den Reden und Handlungen anderer Personen, die an der Stelle der zweiten Person beim Komischen oder beim Witze stehen. Bedingung für die Wirkung des Naiven ist, daß uns bekannt sei, er besitze diese Hemmung nicht…Die Wirkung des Naiven ist unwiderstehlich und scheint dem Verständnis einfach. …die bleichen Finger ein mit Suchen Tasten haschen.
11 Feb 2010
Mit gehöriger Verspätung von morgens vier bis sieben die Zeit gelesen. Bei der Weblektüre haperts. Freitaglektüre in Bibliothek zweimal ausgefallen. Neueres wohl erst nächste Woche. Heute Thema eines Psychologen aus Psychiatrie beim RLC im Taranta Babu. Bin gespannt. Heute Beuys als Lehrer weiter. Schöpferische Pause. Bilder Zeno und Scribbler. Visitenkarte mit Webadressen für Busker? Freu mich auf Essen bei Bienchen am Mittag. Rosenkohlauflauf mit Zimtquark und Honigbanane.Selbst wenn ich kein Geheimnis bei mir behalten, sondern alles so weit von mir geworfen hätte, daß ich ganz rein dastand, im nächsten Augenblick wäre ich dann wieder von dem alten Durcheinander überfüllt gewesen…
10 Feb 2010
Produktive Phase lyrisch und bildnerisch. Zunächst Selbstporträts satt. Konsequeter Bilderklau. Nicht radieren reinmontieren. Zitatenklau recht postmodern. Textcollagen für die Zukunft. Könnte neuer Blog sein. Veröffentlichung wöchentlich. Mc Ewan lockere Schreibe. Nichts großartiges. Insgesamt enttäuschend die neue Romanwelt. Werd mich auf Kurzsatzgehacke konzentrieren. Worterfindungen. Erzählerperspektivenwechsel. Verlinkung lernen mit einzelnen Worten.Vor allen Dingen erkläre ich meinem Leser, daß ich überzeugt bin, bei allem, was ich im Laufe meines Lebens Gutes oder Böses getan habe, für den guten oder bösen Ausgang selber verantwortlich zu sein. Es folgt , daß ich an die Freiheit des Willens glaube. Nun so genoß Casanovas Aventüren. Halte aus Damenallüren.
09 Feb 2010
Neue Bildtechniken gefunden. Neue Stilperiode beginnt. Anlaß intensiven Kunstgeschichtsstudiums. Täglich minimum 10 Bilder ab 1.03.10. Die Produktionsanforderungen wachsen. Die Lektüre muß eingeschränkt werden. Maximal 6 Stunden am Tag plus morgens Zeit und abends Netz eine Stunde. Ausnahmen bestätigen die Regel. Busker Idee weiter verfolgen. Schrift oder Schweigen. Terror in Weiß noch mal lesen und kopieren in Open Office. Heute H.C. Buch zu Lateinamerika. Amsterdam Ende der Woche. Heute Kino Meryl Streep in “Wenn Liebe so einfach wäre.” Gestern schöner Abend nach Konzert mit Bienchen im Domicil. Ihr baut verbrechende an Maß und Grenze. Auf stiller stadt liegt fern ein blutiger Streif. Götzen Eiter.
08 Feb 2010
Hans Christoph Buch über Afrika. Ein Buch Reportagen über Krieg Warlord Massaker. Gefährliches Leben und wohl starke Nerven der Mann. Heut McEwans Amsterdam. Dossier Kinderknast in Lesbos. Ein Kinderhorror. Weiter mit Beuys Wälzer. Am Abend Konzert Barok Telemann und Konsorten. Leider verpasse Godards Alphaville. Bienchen holt mich mit dem Auto ab. Welch Schatz. Benjamin Handbuch erst ab Mittwoch. Im Lauf des Tages weiter Texte für Neuronengewitter. Neues Design. Magix bleibt unverändert.Im Kern ergriffen an ein All mich gab: Da brach die alte Not-mir war ein Sinn…Und heilig nüchtern hebt der Taglauf an und in meinen Adern wie ein edler Wein.
07 Feb 2010
Erste Olympus Aufnahmen Weiter bearbeiten in Photo impact. Neue Musik auf Handy und neue Kopfhörer. Viel Klassik. Beachtliches Auf Last.fm. Täglich halbe Stunde Videos dort und halbe Stunde auf Saatchi. Werke der Kunst verfremden mit Software. Nächstes Projekt in bildender Kunst. Erste Videos mit Olympus nach Ideensammlung. Nach weiteren Dylan Thomas Gedichten schauen. George bei Texten überfliegen. Heut noch Sync Media Player testen. K-Pex hervorragender Sci-Fi. Danach Filmbiographie Die Queen. Zeitstudien und Beschleunigungsstudie überfliegen. Diät nicht locker lassen. Gut im Rennen. Die Klamotten der nächsten Woche grün. Neuer Anzug perfekt. Die Töne erfassen mich oft wie ein Meer. Dunkel Verhüllt.
06 Feb 2010
Vorsicht. Nachlässigkeiten in der Zeitlektüre. Kritischer Kirchenersatz. Lockerer Samstag. Dieseits vom Paradies beenden. Lebhafte Vorstellungen einer Verfilmung. Amory als amerikanischer Dandy. Der Slicker gute Idee. Wie heißt der Typ heute nach Popper und Yuppie. Baal Aufführung mit Laien beindruckend. Vor allem aus vollem Herzen gesprochenen Publikumsbeschimpfung eines jungen Mannes. Mich selbst freudig wiedererkannt. Geh noch in neues Stück im Schauspiel nicht nur Bochum. Pessoa “Ein anarchistischer Bankier” im Harenberg City Center Karte bestellt. Lyrik und Lesebuch ab nächsten Freitag. Heut Thriller 2 Stunden. Michael Jackson Buch. Zeit Lektüre morgen bei Petra.Nicht auf fetter Straßen Wogen noch auf des Gerippes mageren Wegen.
05 Feb 2010
Mal was Französisches und Freude auf Paris. Jugendtraum. Clezio’s Ritornelle de la faim. Warum damals nicht New York? Ergebnis des Mai ’68. Bis heute mein starker europäischer Einschlag. Weltbürger und Kulturmensch. Auch das andere Amerika eher als das imperiale des Konsums. Pisaner Cantos stellenweise wie Rätsel gelesen. Rimbaud diesmal eine Enttäuschung. Baudelaire als nächstes über Benjamin. Hoffe Speicherkarte kommt. Freitags Freitag lesen. Zeit online nachsehen. Online-Information 18-20 Uhr täglich dazu Resonanzen. Wir haben keine Zeit, obwohl wir sie im Überfluß gewinnen.Um dieses ungeheure Paradoxon der modernen Welt zu erklären, ist es erforderlich, das sich selbst antreibende Wechselspiel der sozialen Beschleunigung zu entschlüsseln.
04 Feb 2010
Die Fernsehpause vorrüber. Mit Glück neuer Sat Receiver umsonst. Voreingestellt. Keine Kosten. Herbstmilch am frühen Abend. Essays zu Avantgarden im 20. Jahrhundert. Viel über queer power. Act up. Woolfe und New York Studien diesen Winter. Paris Reise gebucht. Philo Couch gelöscht. Kürzer treten. Kleine Wortmosaike schaffen. Themensuche z.B. Stumble upon, Perlentaucher. Erwarte sd card. Lust zu fotographieren. Olympus Master aufspielen. Bücherei und Kunstverein wegen Busstreik ausgefallen. 100 Tage Schwarz/Gelb. Düstere Aussichten, wenn nicht Klientel. Entscheidung zu Wallace, et j’ai du mal a reprimer un sourire. Je ne suis pas alle voir les monuments. D’une certaine facon je ne me sens pas touriste.
03 Feb 2010
Weiter gehts in der Beschäftigung mit Pop. Das phänomen DJ-Musik. Beginn der Diskos in Europa, Paris. In 60zigern Schwulendiskos in New York. 70ziger Diskofieber. Heute interessant der Deejay. HipHop früher, House, Techno, Drum&Bass. Meine Kraftwerkkonzerte. Der Musikingenieur. Objektive Musik Samplingperformance. Fire.fm Fehler behoben. M/A/R/R/S. DJ-Culture weiter verfolgen. Wer sind die Stars. Das ganze schon Vergangenheit. Neue Trends. Spex. …und die Serpentine wird genau so aussehn und die Möwen grad so blank auf dem Tisch und der tiefe Parkgaten unverändert und Gott weiß, was übrig ist von unserem London, deinem London bleibt seine grüne Eleganz dieseits von meinem Regen-Graben. Erza Pound.
02 Feb 2010
Kleinere Romane. Liebe, Kuba und Juden. Seichte unterhaltung. Nicht zuviel davon. 25 Weltklassiker dies Jahr. Welche Philosophen wähle. Mouffe, Laclau und Zizek entdecken. Neu Nulldiät mit Angst. Anwandlungen von Hysterie. Publizistische Angstmache. Herkunft Staaten. Mit Hua neuerlicher Beginn der Asienlektüre. Philo-Couch wie weiter? Besser früh genug kürzer treten. Romanfetzen sporadisch, Epigrammata regelmäßig. Dylan Bootleg Series 8. Fire.fm geregelt mit zweitem Konto. Schmidts Wundertüte führte zu Poes untergang des Hauses Usher. Meisterhaft. Starke Bilderphantasie des Sturms der gewöhnlichen Zugigkeit im Haus. Zuwenig Weblektüre: Freitag, FAZ, Spex, Art, NYT… Narr aufarbeiten und kürzen. Wo bleibt Textgewitter bei Google, wo Philo-Couch. Liegt es an Verlinkung?
01 Feb 2010
Ein müder Tag. Gestern Chopin. Liebe Nocturnes, doch auch Preludes, Masurken. Das Trinkerthema auf Arte. Barfly harter Kult. Amerikanischer Alltag. Mal wieder Bukowski. Auch Dylan Thomas. Das Jahr, die Jahre voll Lektüren. Gut das Gefühl des Geschaffenen. Kein Druck. Stete tägliche Produktion. Zeitschema überdenken. Texte morgens oder abends das ist die Frage. Die letzten Tage morgens matt, Ergebnis langer Nächte. Ab heute Wallace. Les in Etapen. Drei Wochen. Noch immer nicht Hua. Bin für kurze Romane. Kaum mehr die Längen früherer Zeiten. 300 Seiten Mann. Mit Vergnügen Bändchen voll Poesie. Ob der Pracht des Leibes die Menschen in schwarzen Tod versanken.
31 Jan 2010
Hochzeit der Möwen. Unglück Schlag auf Schlag. Sehr intensive Kleine Sätze über das Begehren. Heute Habermas Schrift von Brunkhorst. Der Morgen und der spätere Abend gehört dem Fernsehen. Chopin und Barfly. Herzogs Invincible sehr gut. Halte nachts gut durch. Ausgezeichnete Siegfried Inszenierung von Carlus Parissa und La Fraud del Baus. Sonst doch eher kein Wagner Fan. Nietzsche hat in vielem recht. Avantgarde Theme Klasse. Wieder starker Schneefall in der Nacht. Schneehöhe gut 20 Zentimeter. Erfreulich die Waage heut. Könnte Ettapenziel am Donnerstag erreichen. Texte wie jetzt täglich vollauf genug. Gestern zwei ausgelassen. Nachholen. Mal sehen wann. Frost reißt eisig an Ästen.
30 Jan 2010
Schwierigkeiten mit fire.fm. Fauser locker und leicht zu lesen. Wohl das beste in Lui in den Achtzigern. Rockstories schwach. Noch stark pubertär. Schlage einige Schriftsteller nach. Klar riesiger Markt. Keep on rockin. Interessanter Schmid Artikel zu Afghanistan. Noch unklar wie ständiges Ausloggen aus last.fm zu verhindern ist. Texte für Textgewitter im Laufe des Tages. Wahrscheinlich Auch Epigrammata und bu-art-bruit erst zu Siegfrie. Gespannt auf Inszenierung. Antifolk immer wieder gern gehört. Taggen. Superman revenge squad mit Idiot food. Im Laufe des Tages Dylan’s Tell Tale Signs. Tasmanien ruhig quer. Längere Passagen. Fin de siecle zu Wagner. Über die Zeit. Historisches Interesse.
29 Jan 2010
Heut kommt die Ehemalige. Die einzige die trug vertraglich Ring. Was bringt sie außer Werk von Brecht. Der Baal nun nächsten Freitag, doch werde alle Stücke lesen. Beginne mit den derben Liebesgedichten. Für heute Essays zur Avantgarde von Dada bis zur Postmoderne. Am Abend ein Bierchen an gewohntem Ort und danach Konzert. Pop und World ich bin gespannt. Im Schatten junger Mädchenblüte aufgenommen. Ein Disk fehlt. Die zwanzig werden reichen. Noch fehlen zwei Teile. Was ist mit Wallraffbuch. Nachbestellen nebst Lesung durch Autor. Olympus eingetroffen. Spitzenkamera. Phantastischer Zoom. SD-Karte bestellen. Pisaner Cantos für Zwischendurch. Wie Ozean strömt vor flüssigem Schiefer.
28 Jan 2010
Der Tag beginnt nach kurzer Nacht 4.15 Uhr. Zunächst der Kaffee und das Bloggen, dann die Zeit. Baudrillards Essay über extreme Phänomene, verarbeite die Transparenz des Bösen. Blätter durch Gedichtgesamtwerk Rimbaud. Schmaler Band. Mag das betrunkene Schiff. Bis zum Mittag Marans Roman Batouala. Der Frost wieder milder. Schneefall. Trotz Tagen der Nulldiät kaum Gewichtsverlust. Wohl Wasserhaushalt schuld. Mist. Noch ist das Ziel zu erreichen. Mental auf Schwimmen einstellen. Phantasie Wasser zu kalt äußerst hinderlich. Work-tune Tag. Videos auf Last.fm entdeckt. Besser als You Tube. Popgeschichten mit nach Bienchen. Liste der neuen deutschen Schriftsteller. Literaturjahr. Leselust schützt vor Frust. Me-ti von Brecht.
27 Jan 2010
In der Frühe zur Unibibliothek. B-Signaturen für Philosophie. Auch Kunst mit dabei. Endlich Huas Brüder zu Ende lesen. Das Buch ist begegehrt. Danach Unendlicher Spaß. Hoffe das stimmt bei dem Wäzer. Dem Autor hat es das Leben gekostet. Goetz und Schiller haben Zeit. Im Februar Vaneigem Handbuch. Metzler Avantgardeschmöker. Fire.fm funktioniert nicht. Höre als erstes Margie Balter Radio. Steve Misiazsek. Heut in Schweitzer Film. Abends Götz George Streifen. Werther Oper aus Paris ein Höhepunkt. Mi-en-leh nannte viele Bedingungen für den Umsturz. Aber er wußte keine Zeit, wo nicht an ihm zu arbeiten war. Höchste Zeit für meine allerprivateste Revolution. Hirnplebiszit.
26 Jan 2010
Das war ein blauer Montag. Verloren ganz beim Bloggen. Hooked on web 2.0. Mal sehen wie lang es aus den Fingern tippt. Anzahl der Blogs nun 5, mit doppelten 8. Das genügt voll auf, sonst wieder Netzabhängigkeit. Heut wieder Pop. Interviews als Kunst neuer Gedanke. Wie wärs mit Bloggen als Kunst. Ein multimedialer Blog. Text, Bild, Video, Audio. Eine Überlegung wert. Narr auf Blogger gesichert als Blog Nummer 13. Themensuche Philosophie. Einsatz der CD. Zeno. Kommentare griechischer Klassiker. Reicht in Auswahl bis Feuerbach und Max Stirner. Benjamin-Handbuch nutzen. Großes Frühstück. Bacon and eggs mit Körnerbrötchen. Die Temperaturen unter Null. Der Tag unter der Decke.
25 Jan 2010
Mit Nooteboom auf Reisen durch die Kultur. Betracht Jizu Figuren. Die letzte Woche leicht Japanisch. Das Essen eher fremd, doch wohl gesund auch bitter der Seetang usw. Froh um die heimatliche Wiege den Zufall Zeit die Familienkatastrophe nicht nur Niete. Herzbeben reicht vollkommen. Haiti ein Gestank Verbrechen Plünderung. Gefahr wenn manche sind entfesselt. Spricht hier der feige Bürger falsche Besonnenheit? Die hilfsbereitschaft doch beachtlich. Heut beginn mit Hua’s Brüder und New Yorker Kunstgesprächen. Es bleibt noch Teil des Feuilletons der Zeit. Bookmark Perlentaucher. Gestern Beginn mit Hörbuchaufnahmen auf Festplatte. Zeitfreiheit ohne Termindruck. Noch unklar über Philo-Couch, ob sporadisch oder täglich.
24 Jan 2010
Hohe Kunst der Ironie. Viele Verstehen Sie in diesem Lande nie. Aus der Feder läuft das satirisch Gift aus grüner Tinte. Das ist Dichters Finte. Doch nicht nur Parodie, sonst finde meine Poetik nie. Es ist ein wort und Texte Zappen. Die einzig geistig Lockerung. Selbst heut in Reimen kann viel Wahres keimen. Den Barthleby, den hör ich heut und hoff, daß mich auch Celebration von Madonna freut. Die Unterwäschefrau tritt auf wie eine Sau. Da gehts nur rein um Knete, beneidet auf fast jeder Fete. Bin gespannt, wann ich komm zu Arnos verschollenen Kontinente. Kümmern um Regenbogenblätter Lifestylemagazine Prominente.
23 Jan 2010
Bin Denker, Dichter, Softwareknecht, Netzjunkie oder eifrig Leser. Sind das Alternativen. Nein Teil einer Summe. Löffle die Buchstabensuppe. Ein Nudelspaß. Den Reispudding zieren Liebesperlen. Die Revue Ein Theatererfolg. Ruhrgebietsperlen. Künstlerquatiere. Das Dortmunder ums Denkmal U. Herausforderung der Markt allemal. Gerzkonzepte erstaunlich. Was meine nächsten Konzepte. Repolitisierung so und nicht in Weise und Art des Agitprop. Wurd vergessen. War wohl lüge oder schmerzlich Wahrheit. Mallarme eher in Übersezung die Enttäuschung. Original ein wohlfeil Klang. Baselitz mir eine neuerliche Entdeckung. Auch die Nähe zu Artaud und Lautreamont Texte, Heillos die Aktionsvergangenheit. Erinnerung als Erlösung. Selbstanalyse.Selbstdiagnose. Selbstkritik. Selbsterfindung. Larve und Masken fallen bald.
22 Jan 2010
Am Vortagsabend gekapptes Gespräch. Trotzallem ruhig. Vorsicht. Die Angst um den Verstand. Reaktionen immer weniger verständlich. Lebe im Schweigen. In Zukunft das meine Stärke. Macht. Verstärkte Theoriereflexion. Eintauchen in Literatur. Zurück aus den Identitäten. Überhaupt den Modebegriff in Frage stellen. Person religiös philosophisch stark vorbelastet. Wie wärs mit Typ, Figur. Starke Anklänge ans Theater wiedermal. Das Leben nicht nur Maskenspiel. Ernsthaftigkeit des Samuraifilms. Ist die Ehre längst verloren? Ist das der Verbrecher Sieg? Stellung zur und in der progressiven Elite. Nicht Elite sein, ohne es zu wollen(Verlogener Quast) Elite sein und es mit aller Macht wollen. Let the world slide.
21 Jan 2010
Dichter der Entäuschung und Entzauberung, des Zweifels und des Zögerns:Tschechow. Lese Erzählungen, Dramen in Fernsehen und Theater. Löse die Glieder der Kette in die Vergangenheit. Dringliche Aufgabe. Verzeihung mir und Tätern. Suche Faden Ariadnes in die Kindheit, Jugendzeit, das junge Mannesalter. Les von Kyoyen und Bunraku. Denk an Brecht und No-Theater. Sushi nicht mein Fall, Sashimi dann schon eher. Test in hiesiger Sushibar. Molekularküche. Wie sagt Herve:„Es ist absurd, dass wir über die Temperatur im Zentrum der Sonne mehr wissen als über jene im Inneren eines Soufflés.“ Menüinszenierung von 15 Gängen. Meine Vorliebe für japanische Gärten. Rätsel des Zengartens. Reche.
20 Jan 2010
Reisen einst Leidenschaft. Die Welt sehen, erleben. Der Reiz fremder Kulturen. Heute erledigt vieles sich im Liegen, Sitzen. Im Kopf die fremden Orte, gar manch Lokaloriginal. Dies Jahr geht’s nach über zehn Jahren mal wider nach Paris. Die Stadt ein Jugendtraum. Das zeigt ich war verspätet. Es war ja nicht NY. Die Lieblingssprache dann französisch. Brennende Autos am Quartier Latin. Große Demonstrationen. Das Silberblutgesicht des Gaspatronengenossen. Der Haß auf die Flics. Theater in den Hallen. Hurentherapie. Das Irma La Douce Feeling. Hongkongsprung. Das bunte asiatische Soho. Gentrifizierung auch dort. Künstler als Spekulantenavantgarde. Erinnerungsbuch auch das gekritzelt tagesnotizzen. Wordfiguren gelegentlich, Scribbler.
19 Jan 2010
Der Kunstmarkt reinste Spekulantenbühne. Allenthalben Moneysharks. Rauchbilder beeindruckend durch hohe Handwerklichkeit und Motivwahl. Nichts Neues bei Doig. Kitschkategorie. Schau ich Zweiteiler Gier von Wedel? Mal schaun. Neuentdeckung Tocotronic. Ironisch-witzige Texte. Musik bieder. Dietetik als Beweis der Willensstärke. Notwendig die Selbstkritik vertiefen. Klare Zeichen als Aufforderung des Wandels. Und Integrität, Authenzität? Simple Stories über Durchschnitt. Weiss Ästhekik mal wieder quer. Befremdlich der eigene Jugendspuk. Der umgekrempelte katholische Zögling. Pfäffisch das Kaderhafte. Klar in frühen Jahren der Aufklärungsimpetus. Klarer französischer Einschlag. Britwechsel zum Narrentum energisch in Selbstironie tauchen. Möglichkeitssinne für Neuanfänge. Lüfte Schleier der Selbstverfangenheiten. Wahrheitsgraus humorvoll erleben. Arbeit an beobachtbaren Unsicherheitserfahrungen.
18 Jan 2010
Gelegentlich Verlustnostalgie. Die Bibliothek. Nun eh die Wohnung viel zu klein. Der Inhalt der Bücher. Was so gelesen wurde. Ausnahmeperlen. Fluß ohne Ufer. Der Idiot der Familie. Die Glücklichen. Willi Bredel und Konsorten. Arbeitertrivialität der Dreißiger. Zement von Gladkow. Suhrkamps Mängelexemplare. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Die Regenbogenfarben der Edition Suhrkamp Umschläge. Luchterhands Klarsichtfolien. Quarthefte, Rotbücher. Hanser Gelb/Schwarz. Rororo Enzyklopädie. DDR Leinen. Blaue Bände, rote Bände, braune Bände. Gesamt-und Werkausgaben. Arbeitsbücher. Aufstandabos. Meter bunter Ordnerrücken. Bewußtseinsfluß durch Bleiwüsten. Zeiten, Orte, Kulturen, Sprachen. Die Dramenwelt. Monologstudien bei Shakespeare. Anregung durch Lyrikline. Gelegentlich Freiburger Anthologie. Wechsel möglicherweise von 10 zu 5 Mindzaps.
17 Jan 2010
Abschied von Liebgewonnenem. Welch Wort. Wandel, Wechsel, Kehre. Hartnäckig fesseln die Gewohnheiten. Zeitnotgefühle bei Bewegungsideen. Notwendiger Stundenrundgang durch die Felder, den Wald. Kaltes Naß Einbildung. Flüssige Gesundheit. Zeitverlust 2 Stunden. Verlust? Gewinn! Traumtext Theweleit. Popsatire. Madonnabiographie. Fortsetzung der Studien des Populären. Stumble täglich halbe Stunde. Spektaculum seit 1990. Gut 40 Stücke. Brechtwerkausgabe nachfragen. Shakespeare Bibliomantik. Kritische Päderastenlektüre. Textgewitter als neuer Blog. Ernstere Versuche. Parodiecharakter schwächen. Politischer werden. Dichter ohne Grenzen. Globalisierungsproblematik. Kulturenspiel. Reisebilder You Tube gestützt. E-mail-Roman Konzept. Videostudien bei Saatchi Galleries. Lyrikline täglich als Anregung. Wie komme ich an Rave? Gönn ichs mir? Blogpflege? Alle vierzehn Tage. Tagestext. Im Schotter Steine Text.
16 Jan 2010
Charlotte Gainsbourg und Co. Meine Liebe zu alten chansons. Jugend in rauchigen Bistros bei einer Boule Roten. Becketts Malloy. Faszination einst bei Endspiel. Lettre Artikel zu seinen Briefen. Meine e-mail Kultur mager. Banken als Geldschluckmaschinen. Zeit Dossier über Bankensubventionen. Madonna im Schottenrock. Die letzte Göttin. Karrierestart 84. Meiner in der Geschlossenen. Der letzte Narr. Kunstmißverständnis. Stilkreation von Nöten. Schleppende Gedanken. Angst verhindert Schlagfertigkeit. Perpetuierung der Niederlagen. Henze Inzenierung ausgezeichnet. Seifenblasen riesig und Glitzerregen. Der Chor in grünes Licht getaucht. Und jetzt einen Schnaps. Reklame. Reklame. Anrufung des großen Bären in Bambiland. Batouala entdeckt. Facebook mit Übersetzungsmaschine. Textdada. Lets be friends. Friendshipdecline.
15 Jan 2010
KV 40 mein Morgenmozart. Vorbei die Foucault Reminiszenzen. Nicht die Sorge um mich. Nicht übertrieben, in Grenzen. Rushdie über Grenzüberschreitungen. Kam ganz Phantasie aus dem Wasser einst. Mittelmeer als Fruchtwasser. Anruf aus dem tiefen Geburtsnorden. Mein Doppelgänger wieder aufgetaucht. Entspannend die morgentliche Zeit Lektüre. Schlagzeilen von FAZ, SZ, FR , TAZ im Netz. Tom Waits Reibeisenstimme. Stilisierte Melancholie. Tin Alley Bluesverschnitt. Auf dem Programm heute Roman von B. Carvalho. Literarische Theorien durchstreifen das Hirn. Was sind die bestimmenden Mythen des Alltags heutzutage? Markenspiel. Heut abend Henzes junger Lord. Was wäre ein Thema für ein Opernlibretto. Brennende HipHop Vorstadt und Junkietod in Nuttengesellschaft.
14 Jan 2010
Ghandi on message bei Apple “Think different”. Britische und indische Autoren bis zum Geburtstag. Ein Klassiker wie Gide z.B. Ab Samstag Caravaggio-Studien zum Bildprojekt. Heut Warhols Popism. Manufaktum blättern als Spaß zur neuen Bürgerlichkeit. Von Grannys im London der Siebziger zur Streetartszene. Modedesign. Bildentwürfe im Anzug. Die New Yorker Antifolkszene und Crossover dazu als Abwechslung John Cale, Lou Reed und die Velvet Underground. Heut abend unter Leute mal ein Bier zischen. Komm zur Ruhr. Dies Jahr Metropoleninspektion. Mindzapanregungen. Drastisches Lokalkolorit. Hinten im Schrebergarten grüßt das Arschleder und der Stahlbär. Hinter Kartoffeln und Grünkohl wohnt des Stahlkochers Ehr. Lang ist’s her.
13 Jan 2010
Solosätze. Remix. Titanicuntergänge. Schillers Moor der Karl Zweihundertster. Kommt das Drama rechtzeitig? Tellkampromantik mit viel Licht- und Zeitmetaphern. My body is a cage. Hab nicht das Gefühl. Körpergefühl seit eh ausgezeichnet. It’s time again mit den Dodos schon eher. Wieder Zeit zu schmökern. Spaß mit Popliteraten. In Wartestellung ‘Unendlicher Spaß’. Gegen mittag englisches Frühstück. Spiegelgefunkel der Schwärze kommt in den Sinn. Mindzapübung. This old maschine funktioniert schlecht. Textverlust im Draft so lust for life von den Girls. Und Noah vand the Whale bin ich ein Stranger. Es laufen die Nachrichten. Meist Rauschen. Feuilletongeklingel. Noch dunkelt die späte Nacht ohn Sonn.
12 Jan 2010